Über uns

Zahlreiche Kunst- und Kulturaktionen legen immer wieder einen Fokus auf den kleinen Ort Halbe mitten im Landkreis Dahme-Spreewald und seine Geschichte als einstigen Schauplatz einer der schrecklichsten Kesselschlachten des Zweiten Weltkriegs.

Der Verein Halbe.Welt will Kunst und Kultur an diesem Ort, in und um das denkmalgeschützte Bahnhofsensemble, bestehend aus dem sanierten Kaiserbahnhof und dem Esperanto-Bahnhof, entwickeln und fördern.

Die Akteure sehen Halbe als Scharnier zwischen Zeiten und Räumen und betrachten Kunst und Kultur vor diesem Hintergrund als Mittel gesellschaftlicher Verständigung über Grenzen hinweg – insbesondere in einem mehrsprachigen, grenzüberschreitenden und von Strukturwandel erfassten Raum wie der Lausitz.

Gründungsversammlung des Vereins Halbe.Welt im Februar 2021 - vor den beiden Bahnhöfen.
Nach der Gründungsversammlung des Vereins Halbe.Welt im Februar 2021 – vor den beiden Bahnhöfen.

Wir sind Teil des kulturellen Ankerpunktes Kulturdreieck Dahme-Spreewald in Brandenburg. Ziel des Projektes ist es, die Kultur im ländlichen Raum – im und um das Dreieck Luckau, Halbe, Lieberose – zu stärken, Kultur- und andere gesellschaftliche Akteure zu vernetzen, kulturelle Angebote für Einheimische und Gäste zu entwickeln und mit ihnen zu gestalten.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Logo Kulturdreieck

Wir haben uns am Kulturplan Lausitz beteiligt!


DAS sind wir:

Die Biografien der acht Gründungsmitglieder könnten unterschiedlicher nicht sein: Mit Karen Ascher aus Lübben und Susanne Thäsler-Wollenberg aus Schulzendorf sind zwei Künstlerinnen aus dem Süden und dem Norden des Landkreises vertreten. Peter Macky aus Neuseeland und Ralf Gion Fröhlich aus Schweden als Hausherren der beiden Bahnhöfe bringen Internationalität in das Team. Ingo Ebel und Michael Schnieke repräsentieren als Einheimische und Mitglieder der Gemeindevertretung die Halber selbst, und Jan Elmers und Dörthe Ziemer bringen ihre Sicht als im Schenkenländchen heimisch Gewordene ein.

Karen Ascher ist Grafikerin und freie Künstlerin im Spreewald.
Nach dem Diplom als Landespflegerin in Neubrandenburg und dem Abschluss der Grafik+Design-Schule Anklam arbeitete sie als Kamerafrau und Redakteurin bei neu’eins tv. Seit mehr als zehn Jahren ist sie in Lübben als freischaffende Künstlerin / Illustration in den Bereichen Buchgestaltung, Grafik-Design, Malerei, Keramik, Text tätig.
Sie engagiert sich in Projekten zur kulturellen Teilhabe von Menschen in der Region und zur Vermittlung der sorbischen Sprache. Sie ist Vorstandsmitglied im Förderverein des Museums Schloss Lübben und Mitglied des Künstlerbeirates K6 des Landkreises Dahme-Spreewald. Über die Aktivitäten dieser und anderer Kulturinitiativen schreibt sie in den Sozialen Netzwerken.

Ingo Ebel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer Forschungseinrichtung, IT Journalist und Podcaster.
Er verbrachte Teile seiner Jungend in Halbe, bevor er zum Studium nach Stuttgart zog. Noch während der Schule gründete er das Projekt RadioTux mit und intensivierte diese Leidenschaft zum Audiophilen beim Hochschulradio Stuttgart (horads), bei dem er bis heute auch die IT administriert. Er ist Open Source Enthusiast und bastelt an der Cloud.
Seit kurzem ist er zurück in Halbe, engagiert sich im Gemeinderat und versucht die Digitalisierung auf dem Land voranzubringen.

Susanne Thäsler-Wollenberg ist Künstlerin und Kulturarbeiterin aus Schulzendorf im Norden des Landkreises Dahme-Spreewald.
Sie studierte Kunstpädagogik, freie Kunst und kulturelle Erwachsenenbildung an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig.  Für ihre Examensarbeit „Zur Situation der Frauen in der Kunst“ erhielt sie 1984 die Auszeichnung des Niedersächsischen Kultusministers für besondere studentische Leistungen. Ein Künstlerstipendium des DAAD führte sie 1985 für ein Jahr nach New York City.
Viele Jahre arbeitete sie als Kunsterzieherin in Berlin und erhielt zahlreiche Preise für partizipative Schulprojekte. Sie engagiert sich jetzt in der Kulturarbeit des Landkreises als Initiatorin, Mentorin und Managerin. Außerdem schreibt und zeichnet sie für die Monatsszeitung „Der UHU“.

Dörthe Ziemer Ist freie Journalistin und Unternehmerin im Schenkenländchen in der Mitte des Landkreises.
Nach einem sprachwissenschaftlichen Studium (Russisch) und einem Volontariat bei der Lausitzer Rundschau war sie u.a. als Reporterin für verschiedene Tageszeitungen, als Redakteurin und Projektmanagerin für das Netzwerk n-ost („Border crossing journalism“), als Korrespondentin für die europäische Presseschau eurotopics und als Pressesprecherin der Stadt Lübben tätig.
Sie engagiert sich in Kulturvereinen (Sängerkreis Königs Wusterhausen, Paul-Gerhardt-Verein Lübben) und als Schulelternsprecherin. Sie ist Sängerin im Luckauer Kammerchor Cantemus.